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studiVZ Wildlife

Wenn man auf Wikipedia nach Gerbil sucht, trifft man als erstes auf folgenden Satz:

“Die Rennmäuse (Gerbillinae) bilden eine Unterfamilie der Langschwanzmäuse und bewohnen die Wüsten, Halbwüsten, Steppen und Savannen Afrikas und Asiens.” [Quelle: Wikipedia]

Das ist sogar fast richtig – aber eben nur fast, denn auch in der studiVZ-Entwicklungsabteilung leben zwei Exemplare dieser putzigen Tierart, die seit nunmehr fast 2 Jahren hier tapfer die Stellung halten. Im kalten Frühjahr 2007 wurde nach einer denkwürdigen Mittagspause die Entscheidung getroffen, dass doch ein Haustier, oder genauer gesagt ein Firmentier, genau das richtige für uns wäre. Der Hamster war quasi schon ausgesucht und freute sich schon aus seinem stickigen Zoohandlungskäfig in eine bessere Zukunft entlassen zu werden. Tragischerweise (für den Hamster) befanden sich genau unter seinem Käfig die beiden Jungs, die bis heute bei uns ihr Unwesen treiben und sie passten einfach perfekt. Also Hamster wieder rein und Rennmäuse raus, denn zu zweit ist es natürlich auch für die Tierchen schöner. Außerdem stinken Mäuse weniger als Hamster, was ja in einem Großraumbüro ein nicht zu unterschätzender Faktor ist. Der Käfig war auch schon am Start und es ging geradewegs zurück in die Saarbrücker Straße.
Gerbil1Gerbil2
Tja und seit dem leben die Beiden hier und hören auf die Namen V (der Hellere) und Z. Und da unsere Entwickler (und auch der Rest der Firma) sehr tierlieb sind, werden die Kleinen auch stets gehegt und gepflegt. Und vor allem auch eifrig gefüttert, was den Beiden eine leicht tischtennisballartige Figur verschafft hat. Dieser Entwicklung versuche ich als hauptverantwortlicher Pfleger durch eine gezielte Diät und mehr Sport Einhalt zu gebieten. Der Tagesablauf gibt außer schlafen, fressen, graben und nichtstun nämlich oft nicht so viel her. Auch wenn ich fest überzeugt bin, dass der Plan für die Weltherrschaft irgendwo in ihrem Micespace verborgen liegt. Achso: “Micespace” ist der offizielle Name für ihr Domizil, dass sich mittlerweile in der 3. Reinkarnation befindet. Angefangen hat es mit einem kleinen Plastikgehege über einen vierstöckigen Plattenbaukäfig bis hin zu ihrem heutigen Luxus-Glas-Terrarium-Prenzlberg-Loft.
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Da die Lebenserwartung von solchen Tieren bei bis zu 5 Jahren liegt, haben sie auch genügend Zeit um sich ihren Traum von einer eigenen Yacht zu erfüllen und durch die Karibik zu schippern. Bei dem ganzen Know-How, das sie hier aufsaugen, dürfte das auch kein Problem werden. Als kleines Schmankerl gibt es unten ein kleines “Unplugged-Video” aus dem täglichen Wahnsinn im Mäusekäfig (übrigens noch ein altes Video mit der Version 1.0 des Käfigs).